Dosieranlagen (DOS)

Um eine bedarfsgerechte Zugabe der Dosiermittel zum Wasser zu erzielen ist eine effiziente Dosiertechnik erforderlich. Die notwendige Anlagentechnik besteht in der Regel aus den folgenden Komponenten:

-    Wasserzähler mit Kontaktgabe,
-    Dosierpumpe,
-    Dosierbehälter,
-    Saugeinrichtung,
-    Impfstelle und
-    Dosierschlauch.

Der Wasserzähler mit Kontaktabgabe wird so in das Wasserleitungssystem eingebaut, dass die gesamte, zu behandelnde Wassermenge erfasst wird. Nach Durchfluss einer festgelegten Wassermenge durch den Zähler gibt der Kontaktwasserzähler einen Impuls an die Dosierpumpe ab. Ausgelöst durch die elektronische Ansteuerung gibt die Dosierpumpe über das Impfventil entsprechend der eingestellten Dosierleistung eine exakte Menge des eingesetzten Dosiermittels in das Wasser. Die Dosierung erfolgt vom geringsten bis zum höchsten Wasserverbrauch streng mengenproportional zum Wasserdurchfluß.

Unser Produktspektrum der Dosieranlagen (DOS) umfasst:
-    WTG-Dosieranlagen für die Dosierung in offenen Wasserkreisläufen (z. B. Trinkwasser, Kesselwasser-, Eigen(brunnen)wasser),
-    WTG-Dosieranlagen für die Dosierung in geschlossenen Wasserkreisläufen (z. B. Heizung, Kühl- und Klima-Systeme, Zierbrunnen/-seen) sowie
-    WTG-Kompakt-Dosiergeräte für Privathaushalte; bei Bedarf werden dieses Kompakt-Dosiergeräte auch mit DVGW-Zertifikat geliefert.

Die WTG-Dosieranlagen speisen das Dosiermittel entweder mengenproportional über Kontaktwasserzähler oder zeitabhängig über Zeitschaltuhren ein. Die Dosierung erfolgt aus einem Dosierbehälter, der zumeist ein größeres Volumen an Dosiermitteln aufnehmen kann, oder direkt aus dem Liefergebinde.

WTG-Dosieranlagen können bei Wasserverbräuchen von 0,01 bis 500 m³/h eingesetzt werden.